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		<title>South Point forciert Online Poker Projekt</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 00:04:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das South Point Hotel &#38; Kasino arbeitet weiterhin fieberhaft daran Nevadas erstes innerstaatliches Echtgeld-Onlinepokerportal zu werden. Nach Angaben von Rick Kulis, seines Zeichens Vizepräsident der Internet Gaming Sparte des Kasinobetreibers, ist South Point Poker bisher auf einem sehr guten Weg. Bereits jetzt können Spieler mit Spielgeld gegeneinander antreten. Neben South Point Poker haben sich bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Das South Point Hotel &amp; Kasino arbeitet weiterhin fieberhaft daran Nevadas erstes innerstaatliches Echtgeld-Onlinepokerportal zu werden. Nach Angaben von Rick Kulis, seines Zeichens Vizepräsident der Internet Gaming Sparte des Kasinobetreibers, ist South Point Poker bisher auf einem sehr guten Weg. Bereits jetzt können Spieler mit Spielgeld gegeneinander antreten. Neben South Point Poker haben sich bereits fünf weitere Anbieter um eine Lizenz im Bundesstaat Nevada beworben. Bei den Konkurrenten handelt es sich um 888 Holdings, International Game Technology, Bally Technologies, Cantor Gaming sowie Shuffle Master Inc.</p>
<p style="text-align: justify">Genauere Angaben über ein mögliches Datum für den Eintritt in das Echtgeld-Pokerspiel konnte Kulis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen, betonte aber erneut die Bemühungen eine Vorreiterrolle einnehmen zu wollen. Zwar ist dies auch mit enormen Risiken verbunden, da speziell später einsteigende Firmen aus den bereits gemachten Fehlern lernen könnten, jedoch überwiegen die Vorteile für Kulis deutlich. South Point Poker will die einmalige Gelegenheit nutzen und sich von Beginn an einen Namen machen.</p>
<p style="text-align: justify">Um etwaige Probleme im Lizenzierungsverfahren zu entgehen entschied sich der Hotel und Kasinobetreiber zudem mit einer eigenen Software an den Markt zu gehen. Damit unterscheidet sich South Point Poker von Konkurrenten wie MGM oder Ceasars Entertainment deutlich. Beide verkündeten jeweils bereits 2011 eine Kooperation mit bereits bestehenden Onlinepokeranbietern einzugehen. Laut Kulis hat eine eigene Software zwei entscheidende Vorteile. Zum einen steigt die Flexibilität auf Veränderungen am Markt zu reagieren, was sich als Teil eines Netzwerkes unweit schwieriger gestalten dürfte. Zum anderen kündigte die Aufsichtsbehörde des Staates Nevada bereits eine kürzere Lizenzierungsphase für Unternehmen mit einer neuen Software an, da diese in der Vergangenheit in Bezug auf den US-Markt noch nicht negativ aufgefallen ist. Ein Umstand den reine Onlinepokeranbieter wie Party Poker oder PokerStars nicht von sich behaupten können.</p>
<p style="text-align: justify">Nach einer überraschenden Meldung des US Department of Justice Ende Dezember besteht zudem eine berechtigte Hoffnung auf eine baldige bundesstaatenübergreifende Lösung. Nach Auffassung des DOJ bezieht sich der Interstate Wire Act von 1961 ausschließlich auf Sportwetten und somit nicht auf Onlinepoker. Damit äußerte sich das amerikanische Justizministerium zum ersten Mal zu diesem bisher äußerst strittigen Thema und erhöht damit die Chancen auf einen zwischenstaatlichen Onlinepokermarkt drastisch. Ein Umstand den auch Kulis freudig zur Kenntnis genommen hat. Zwar sein ein rein auf Nevada limitierter Onlinepokermarkt auch allein tragbar, jedoch würde eine Kooperation beispielsweise mit dem Nachbarstaat Kalifornien die Attraktivität um ein vielfaches steigern.</p>
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		<title>Ben Lamb ist der Spieler des Jahres 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 22:30:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit über fünf Millionen Dollar an Preisgeldern und 6.036 POY (Player of the Year) Punkten ist der US-Amerikaner Ben Lamb der Spieler des Jahres 2011. Die Auszeichnung wird jedes Jahr von der Pokerzeitschrift Card Player vergeben. Mittels eines umfangreichen Punktesystems wird der erfolgreichste Turnierspieler eines Kalenderjahres ermittelt. Vor Lamb bekamen bereits Spieler wie Daniel Negreanu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Mit über fünf Millionen Dollar an Preisgeldern und 6.036 POY (Player of the Year) Punkten ist der US-Amerikaner Ben Lamb der Spieler des Jahres 2011. Die Auszeichnung wird jedes Jahr von der Pokerzeitschrift Card Player vergeben. Mittels eines umfangreichen Punktesystems wird der erfolgreichste Turnierspieler eines Kalenderjahres ermittelt. Vor Lamb bekamen bereits Spieler wie Daniel Negreanu, Michael Mizrachi oder auch T.J. Cloutier diesen Preis überreicht.</p>
<p style="text-align: justify">Der Erfolg des 26-Jährigen ist umso größer einzuschätzen, kommen doch all seine Preisgelder und Punkte ausschließlich von der diesjährigen World Series of Poker. Angefangen hat es mit einem zweiten Platz bei einem Pot Limit Omaha Turnier. Beim finalen Heads Up Match stand Lamb seinem guten Freund Sam Stein gegenüber, konnte den zwei zu eins Chipnachteil jedoch nicht mehr wett machen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Interessanterweise war es ausgerechnet Lamb, welcher Stein dem Pot Limit Omaha näherbrachte.</p>
<p style="text-align: justify">Das erste WSOP-Armband sollte jedoch nicht allzu lange auf sich warten. Noch in der gleichen Woche standen sich Ben Lamb und der finnische High Stakes Spieler Sami Kelopuro erneut in einem Pot Limit Omaha Event gegenüber. Dieses Mal mit dem besseren Ende für Ben Lamb. Mit 3.260 POY Punkten und über einer Million US-Dollar an Preisgeldern katapultierte sich Lamb innerhalb einer Woche in die Top Ten der &#8220;Player of the Year&#8221; Rangliste.</p>
<p style="text-align: justify">Auch in dem darauffolgenden Turnier schaffte es Lamb das Momentum aufrechtzuerhalten und kam bei zwei weiteren hochkarätig besetzten Turnieren sehr weit. Blieb ihm der Final Table bei der inoffiziellen No Limit Holdem 6max Meisterschaft mit dem zwölften Platz noch versagt, macht es der Amerikaner wenige Zeit später mit einem achten Platz bei dem Poker Players Championship Eight Game Mix Turnier deutlich besser.</p>
<p style="text-align: justify">Der krönende Abschluss war das wohl prestigeträchtigste Pokerturnier der Welt, der so genannte WSOP Main Event. Schon nach dem ersten Tag war Lamb Chipleader und navigierte geschickt durch das fast 7.000 Teilnehmer umfassende Turnier. Am Final Table eliminierte der Cash Game Spezialist zudem Sam Holden und Eoghan O&#8217;Dea und nahm seinem Landsmann Matt Gianetti eine Großteil seiner Chips. Mit dem zweitgrößten Chipstack ging es für Ben Lamb am finalen Abend gegen den Deutschen Pius Heinz und den Tschechen Martin Staszko. Nach lediglich vier Händen und einer sehr kontrovers diskutierten gespielten Hand war für Lamb jedoch nach wenigen Minuten Schluss. Über vier Millionen Preisgeld und genug Punkte um die Player of the Year Wertung zu gewinnen waren aber dennoch ein mehr als ausreichendes Trostpflaster.</p>
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		<title>Macau zieht weiter davon</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 21:33:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ungeachtet der Weltwirtschaftskrise und weltweit wachsender Armut vermeldeten die Spielbankbetreiber der chinesischen Halbinsel Macau diese Woche erneut rekordverdächtige Umsatzzahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr. Demnach belaufen sich die Einnahmen aus Glücksspielen für 2011 auf 33.5 Milliarden Dollar. Dies bedeutet einen Zuwachs von über 40 Prozent und steht somit in klarem Kontrast zum eigentlichen Glücksspielmekka Las Vegas. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Ungeachtet der Weltwirtschaftskrise und weltweit wachsender Armut vermeldeten die Spielbankbetreiber der chinesischen Halbinsel Macau diese Woche erneut rekordverdächtige Umsatzzahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr. Demnach belaufen sich die Einnahmen aus Glücksspielen für 2011 auf 33.5 Milliarden Dollar. Dies bedeutet einen Zuwachs von über 40 Prozent und steht somit in klarem Kontrast zum eigentlichen Glücksspielmekka Las Vegas. Die dort ansässigen Spielbanken bekamen die Wirtschaftskrise vollends zu spüren und hatten in den letzten Jahren mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen. Die Tendenz geht aber auch am so genannten Strip wieder nach oben. Mit circa 20% der Einnahmen gegenüber den Betreibern in Macau ist Las Vegas jedoch auch weiterhin nur die Nummer zwei.</p>
<p style="text-align: justify">Das mit Abstand populärste Spiel in der asiatischen Glücksspielmetropole ist das Kartenspiel Baccara (auch Baccarat oder Bakkarat genannt). Ziel des Spiels ist es mit maximal drei Karten neuen Punkte zu erreichen. Die Einnahmen aus Baccara belaufen sich auf ungefähr 18 Milliarden Dollar. Poker selbst spielt in Macau bisher eine untergeordnete Rolle. Lediglich 0,1 Prozent der Jahreseinnahmen entstammen dem Rake (prozentualer Anteil eines jeden Pots, welches die jeweilige Spielbank für ihren Service einbehält). Des Weiteren wird Poker in Macau momentan lediglich im Wynn, Venetian, City of Dreams, StarWorld und Grand Lisboa angeboten. Die Gesamtzahl der Spielbanken in Macau beläuft sich derzeit auf 33.</p>
<p style="text-align: justify">Der anhaltende Boom hat jedoch auch seine Schattenseiten. Berichten der Nachrichtenagentur Reuters Anfang 2011 zufolge hat das zunehmende aggressive Werben um potentielle Kunden längst die Aufmerksamkeit der chinesischen Regierung auf sich gezogen. Speziell die stark wachsende Anzahl von Anbietern so genannter Erlebnisreisen ist der Regierung in Beijing schon ein Dorn im Auge. Bereits vor vier Jahren sah sich die chinesische Regierung zum Handeln gezwungen und verschärfte die Einreisebedingungen vom chinesischen Festland nach Macau drastisch. Die Folge waren immense Umsatzeinbußen aller Spielbankbetreiber. Des Weiteren erschien im September 2011 ein Artikel im Las Vegas Review Journal in dem über mutmaßliche Verbindungen zwischen dem organisierten Verbrechen und nicht US-basierten Kasinobetreibern spekuliert wird.</p>
<p style="text-align: justify">Es bleibt also durchaus spannend abzuwarten wie sich die Geschäfte 2012 entwickeln werden. Sollte es jedoch nicht erneut zu einer Verschärfung der Einreisebedingungen kommen werden wohl auch dieses Jahr steigende Umsatzzahlen vermeldet werden können.</p>
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		<title>Deutschland ist Weltmeister!</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 14:10:02 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">So oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen bisher nach einer Fußball- oder auch Handballweltmeisterschaft. Seit dieser Woche ist ein Deutscher nun auch erstmals Weltmeister im Pokern. In der Nacht auf Mittwoch sicherte sich der 22-jährige Pius Heinz den Titel sowie 8,7 Millionen Dollar Preisgeld. Im Finale setzte Heinz sich gegen den amerikanischen Favoriten Ben Lamb sowie den Tschechen Martin Staszko durch.</p>
<p style="text-align: justify">In der vollbepackten Penn &amp; Teller Arena im Rio Casino von Las Vegas begann der Abend mit einem Paukenschlag. Gleich in der ersten Hand ging Ben Lamb volles Risiko und setzte all seine Chips mit König-Bube nachdem seine erste Erhöhung von Staszko erneut erhöht wurde. Der Tscheche musste einige Zeit überlegen und entschied sich dann mit Paar Siebenern mitzugehen. Zum Leidwesen des Amerikaners brachten die sogenannten Community Cards keine Verbesserung seiner Hand und somit verdoppelte der Tscheche seine Chips. Mit nur noch sehr wenigen Chips war Lamb nun unter Zugzwang und so dauerte es nur zwei weitere Hände ehe der Amerikaner mit Dame-Sechs erneut All-In ging. Wieder war es Staszko mit einem Paar der mitging. Das Paar Buben hielt erneut und Ben Lamb musste sich mit vier Millionen Dollar Preisgeld zufriedengeben.</p>
<p style="text-align: justify">Beim anschließenden Heads-Up Match ging es hoch her und die Führung wechselte ein ums andere Mal. Mehrmals hatte der Tscheche doppelt so viel Chips wie sein deutscher Kontrahent, doch der Wahl-Wiener fand immer einen Weg zurück ins Match. Die endgültige Wende eines packenden und dramatischen Finals brachte ein gewonnenes All-In von Heinz nach ungefähr 100 gespielten Händen. Mit Ass-Dame in Herz gegen Dame-Neun in Kreuz an einem König-Zehn-Sieben Flop mit zwei Kreuz war Heinz erstmals in der Lage sich einen eindeutigen Vorspruch herauszuspielen, da weder Turn noch River eine Hilfe für die Hand des Tschechen waren. Mit nunmehr viermal so viel Chips wie sein Kontrahent übte Pius Heinz immer wieder Druck auf Straszko aus. Wenige Hände später war es dann auch soweit. Mit Zehn-Sieben in Kreuz ging der passionierte Schachspieler Straszko All-In. Wie auch schon in der Hand zuvor brachten die Community Cards keinerlei Verbesserung und somit war Pius Heinz aus Deutschland mit Ass-König erstmals Poker-Weltmeister.</p>
<p style="text-align: justify">Der zehntausend Dollar Main Event der World Series of Poker gilt als größtes und prestigeträchtigstes Pokerturnier der Welt. Allein dieses Jahr kämpften über 6.800 Spieler um den Titel. Der bisher bekannteste Weltmeister ist der Amerikaner Chris Moneymaker. Als erster Onlinequalifikant überhaupt mit einem Gesamteinsatz von lediglich 40 Dollar gewann er 2003 sowohl das Turnier als auch 2.3 Millionen US-Dollar Preisgeld. Der damals ausgelöste Boom wird heute unter dem sogenannten Moneymaker-Effekt beschrieben.</p>
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		<title>Final Table des WSOP Main Event startet heute nacht</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 01:11:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der lang ersehnte Final Table der diesjährigen World Series of Poker startet diesen Sonntag im Penn and Teller Theater des Rio Casino in Las Vegas. Fast vier Monate mussten die Spieler und Fans auf die Fortsetzung des Turniers warten. Im Vorfeld wird mit einem sehr ausgeglichenen und spannenden Turnierverlauf gerechnet. Dies liegt zum einem am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Der lang ersehnte Final Table der diesjährigen World Series of Poker startet diesen Sonntag im Penn and Teller Theater des Rio Casino in Las Vegas. Fast vier Monate mussten die Spieler und Fans auf die Fortsetzung des Turniers warten. Im Vorfeld wird mit einem sehr ausgeglichenen und spannenden Turnierverlauf gerechnet. Dies liegt zum einem am hohen Niveau der neun noch verbliebenen Spieler, als auch an den relativ gleichmäßig verteilten Chips am Finaltisch. Chipleader mit gut 41 Millionen Chips ist der tschechische Profi Martin Staszko, welcher bei bisher sieben Turnieren Preisgelder gewann. Den kleinsten Chipstack hat der Brite Sam Holden mit gut 12.5 Millionen Chips.</p>
<p style="text-align: justify">Favorit auf den Titel ist jedoch der Amerikaner Ben Lamb mit 21 Millionen Chips. Lamb spielte eine fantastische World Series of Poker dieses Jahr und brachte es auf einen Turniersieg, einen zweiten Platz sowie den Final Table bei der äußert prestigeträchtigen 50.000 Dollar Buy-In Players Championship. Damit belegt der Amerikaner zudem den zweiten Platz in der „Player of the Year“ Wertung direkt hinter Chris Moorman. Lamb benötigt jedoch einen Sieg um noch an Moorman vorbeizuziehen.</p>
<p style="text-align: justify">Auch Deutschland stellt mit dem Kölner Puis Heinz zum ersten Mal einen Finalisten beim Main Event der World Series of Poker. Mit 16.4 Millionen Chips hat der Deutsche jedoch den drittkleinsten Chipstack. Bei den anderen Finalisten handelt es sich um Matt Gianetti, Badih Bounahra, Eoghan O&#8217;Dea, Phil Collins und Anton Makievskyi. Der durchschnittliche Chipstack beträgt 22.9 Millionen was in etwa 46 Big Blinds entspricht. Die Blinds liegen in der ersten Runde bei 250.000-500.000 mit einer 50.000 Ante.</p>
<p style="text-align: justify">Der Preispool beträgt insgesamt 64.5 Millionen Dollar wovon 28 Millionen an die neun Finalisten ausgeschüttet werden. Der neunte Platz ist mit knapp 800.000 Dollar datiert. Der Gewinner erhält satte 8.7 Millionen Dollar.</p>
<p style="text-align: justify">Eine richtungsweisende Neuerung könnte die Änderung bei der Berichterstattung sein. Mit 15 minütiger Verspätung wir der gesamte Finaltisch sowohl im Fernsehen als auch im Internet ausgestrahlt und im Gegensatz zur früheren Handhabung ist es den Spieler nicht länger untersagt sich Informationen über gespielte Hände der Gegner von Freunden oder Verwandte geben zu lassen. Es ist somit davon auszugehen, dass die Spieler versuchen werden sich diese Informationen zu Nutze zu machen.</p>
<p>Livestreams zum Finale mit Kommentaren von Phil Helmuth, Antonio Esfandiari oder auch Oivier Busquet können beispielsweise unter ESPN3.com oder WSOP.com angeschaut werden. Der Turniersieger wird jedoch frühestens am Dienstag gekürt, da heute lediglich solange gespielt wird bis nur noch drei Spieler übrig sind. Diese haben dann bis Dienstag Pause zur Erholung ehe es zum finalen Showdown kommt.</p>
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		<title>MGM, Boyd und bwin.Party verkünden Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 01:04:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem der erste Schock über Black Friday und dem damit verbundenen vorläufigem Ende von Onlinepoker in den USA überwunden ist bereiten einige Unternehmen bereits einen möglichen Wieder-/Neueinstieg vor. Den Anfang machte letzten Monat das South Point Casino in Las Vegas mit der ersten hauseigenen Onlinepokerplattform für US-Spieler. Zwar beschränkt sich der Spielbetrieb momentan nach auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Nachdem der erste Schock über Black Friday und dem damit verbundenen vorläufigem Ende von Onlinepoker in den USA überwunden ist bereiten einige Unternehmen bereits einen möglichen Wieder-/Neueinstieg vor. Den Anfang machte letzten Monat das South Point Casino in Las Vegas mit der ersten hauseigenen Onlinepokerplattform für US-Spieler. Zwar beschränkt sich der Spielbetrieb momentan nach auf Spielgeld, an einer Rückkehr zum legalisierten Echtgeldbetrieb zweifelt jedoch kaum jemand.</p>
<p style="text-align: justify">So ist es nicht verwunderlich, dass MGM Resorts International sowie Boyd Gaming Corporation und bwin.party digital entertainment zu Beginn dieser Woche ihre künftige Zusammenarbeit bekanntgaben. Das künftig gemeinschaftlich geführte Glücksspielunternehmen wird zu 65 Prozent bwin.party, 25 Prozent MGM sowie 10 Prozent Boyd gehören und ermöglicht sowohl MGM als auch Boyd die Einführung eines eigenen Onlineportals unter Nutzung der bwin.party Technologie und Software.</p>
<p style="text-align: justify">MGM Resorts International ist ein börsennotiertes amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Paradise, Nevada welches sich auf Hotels und Spielcasinos spezialisiert hat. Mit einem Umsatz von 6 Milliarden US-Dollar war das Unternehmen 2010 das zweitgrößte Unternehmen aus der Glücksspielbranche. Hotels wie das Bellagio, Mirage, Luxor, Mandala Bay, New York New York oder auch das MGM Grand Las Vegas sind allesamt im Besitz von MGM Resorts International. Zudem hält MGM 50 Prozent der Anteile am neu erbauten City Center.</p>
<p style="text-align: justify">Die Boyd Gaming Corportation ist ein Unternehmen, welches sich ebenfalls auf die Gründung von Casinobetrieben in den USA spezialisiert hat. Die Firma hat ihren Sitz in Paradise, Nevada und besitzt unter anderem das Fremont Hotel und Casino in Las Vegas sowie 50 Prozent der Anteile am Borgata Hotel Casino in Atlantic City. Die 15 Casinobetriebe im Besitz von Boyd zählten Ende 2009 über 7.500 Hotelzimmer sowie 21.400 Slotmaschinen und 425 Spieltische.</p>
<p style="text-align: justify">Bwin.party digital entertainment ist ein internationaler Anbieter von Sportwetten und Onlineglücksspielen mit Sitz in Wien. Das Unternehmen entstand durch die Übernahme von Party Gaming durch bwin.Party Gaming steht somit gut zwei Jahre nach der außergerichtlichen Einigung mit dem amerikanischen Justizministerium sowie der Zahlung einer Geldbuße von 105 Millionen Dollar vor einer Rückkehr auf den US-Markt. Zu dem Rechtstreit kam es im Zuge der Einführung des UIGEA Gesetzes (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) in deren Folge sich Unternehmen wie Party Gaming, Neteller oder auch Moneybookers aus dem US-Markt zurückzogen.</p>
<p style="text-align: justify">Mit Spannung darf nun verfolgt werden, welche Partnerschaften als nächstes bekanntgegeben werden und wie sich der momentan mit Abstand größte Onlinepokeranbieter PokerStars erneut versuchen wird am künftigen US-Markt zu positionieren.</p>
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		<title>Licht am Ende des Tunnels?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jam4info</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem es wochenlang relativ ruhig um die im Raum stehende mögliche Übernahme der ehemals zweitgrößten Onlinepokerplattform Full Tilt Poker durch die französische Investorengruppe Group Bernard Tapie (kurz GBT) geworden war, ist nun wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen. Der Pokernewsseite Subject:Poker zufolge gibt es ein Übereinkommen zwischen GBT und dem Department of Justice (amerikanisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Nachdem es wochenlang relativ ruhig um die im Raum stehende mögliche Übernahme der ehemals zweitgrößten Onlinepokerplattform Full Tilt Poker durch die französische Investorengruppe Group Bernard Tapie (kurz GBT) geworden war, ist nun wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen.</p>
<p style="text-align: justify">Der Pokernewsseite Subject:Poker zufolge gibt es ein Übereinkommen zwischen GBT und dem Department of Justice (amerikanisches Justizministerium), welches der französischen Investorengruppe die Übernahme unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Hauptaugenmerk liegt natürlich weiterhin in der Auszahlung aller betroffenen Spieler weltweit. Sobald letzte Details des Abkommens zwischen beiden Parteien ausgearbeitet sind hat die französische Investorengruppe im Anschluss die Möglichkeit ein Angebot für Full Tilt Poker abzugeben. Für die Übernahme ist eine zwei Drittel Mehrheit der Full Tilt Poker Anteilseigner notwendig.</p>
<p style="text-align: justify">Weitere Details des Deals gehen aus einer veröffentlichten Email des bisherigen FTP Vorstands Ray Bitar an die jeweiligen Anteilseigner hervor. Demnach übernimmt das Department of Justice höchstpersönlich die Auszahlung an die US-Bürger, erhält im Gegenzug aber auch eine vorab vereinbarte Vorauszahlung von der Groupe Bernard Tapie sowie deren schriftliche Zusage der vollständigen Entschädigung aller nicht amerikanischen Spieler. Weitere Einzelheiten bezüglich eines genauen Zeitplans oder Vorgehens bei diesem Prozess konnte Bitar jedoch nicht nennen.</p>
<p style="text-align: justify">Die Alderney Gambling Control Commission, welche Full Tilt Poker bis vor kurzem noch lizensiert hat, ließ zudem diese Woche verlauten, dass der Verlust der Lizenz keine negativen Auswirkungen auf den Verkauf von FTP hat. Anders als bisher vermutet kann der Onlinepokeranbieter unter neuer Führung jederzeit eine Lizenz bei der Alderney Gambling Control Commission beantragen.</p>
<p style="text-align: justify">Letzteres ist momentan jedoch eher Zukunftsmusik. Spannend wird es erste Einzelheiten zu dem Abkommen zwischen GBT und DOJ sowie zum Angebot von GBT an FTP zu erfahren. Die große Unbekannte ist weiterhin Full Tilt Poker beziehungsweise deren Anteilseigner. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegen kaum Einzelheiten über die vollständige Zusammensetzung vor. Lediglich die Anteile der vier Vorstandsmitglieder Ray Bitar, Chris Ferguson, Howard Lederer und Rafe Furst scheinen bekannt. Somit lassen sich keine vernünftigen Prognosen über den Ausgang der Abstimmung treffen.</p>
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		<title>Zusammenfassung der Geschehnisse rund um Full Tilt Poker im Monat Oktober</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 12:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jam4info</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Zwar gab es den gesamten Oktober über keine bahnbrechenden Neuigkeiten bezüglich des Skandals um die Onlinepokerseite Full Tilt Poker, dennoch sorgte der Skandal mit zahlreichen kleinen Meldungen durchaus für Aufsehen.</p>
<p style="text-align: justify">Nachdem das Pokernews-Portal Subject:Poker Ende September eine Meldung über aussichtsreiche Verhandlungen zwischen Full Tilt Poker und einer nicht namentlich genannten französischen Firmengruppe veröffentlichte, ist nun klar, dass es sich um eine Investorengruppe um den französischen Geschäftsmann Bernard Tapie handelt. Die Medien bezeichnet die Investorengruppe häufig auch als Groupe Bernard Tapie (kurz GBT). Nach übereinstimmenden Medienberichten gibt es eine provisorische Vereinbarung über den Verkauf von Full Tilt Poker mit all seinen Vermögenswerten an GBT. Der tatsächliche Verkauf ist jedoch an diverse Bedingungen geknüpft. So fordert GBT beispielsweise die unverzügliche Einstellung eines eigens benannten Chief Restructuring Officers (kurz CRO). Ein CRO ähnelt einem so genannten Krisenmanager hat aber im Gegensatz zu diesem auch die Aufgabe das Unternehmen neu zu strukturieren. Die Sondierungsgespräche dauern derzeit jedoch noch an. Des Weiteren wurde FTP Dividendenzahlungen und sonstige Vergütungen an Anteilseigner strikt untersagt. Weitere Bedingungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.</p>
<p style="text-align: justify">Zudem sorgen zwei Anträge auf Klageabweisung derzeit für etwas Aufregung.  Mit Chad Elie und John Campos gehen erstmals zwei der im Kriminalfall um Black Friday namentlich genannten Personen in die Offensive. Chad Elie arbeitete in der Zahlungsabwicklung für alle drei angeklagten Unternehmen (PokerStars, Full Tilt Poker und Ultimate Bet) und ist in neun Punkten angeklagt, darunter vier UIGEA-Verstöße, drei Verstöße aufgrund des Betreibens eines illegalen Glücksspielsunternehmens sowie je eine Anklage wegen Geldwäsche und Betrugs. Das Vorgehen gegen die vier UIGEA-Verstöße (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) ist allseits bekannt. Elies Anwalt stellt erneut die Anwendung dieses Gesetzes auf Onlinepoker in Frage, da es sich bei Poker nicht um reines Glücksspiel handelt. Die drei Anklagepunkte wegen des Betreibens eines illegalen Glücksspielunternehmens sind laut Elies Anwalt hinfällig, da die momentane Gesetzessprechung viel zu vage ist und der Begriff Poker in keinem Zusammenhang ausdrücklich genannt wird. Somit entbehre die Geldwäscheanklage ebenfalls jeglicher Grundlage. Ein Betrugsfall liegt nicht vor, da Elies Handeln der Bank keinerlei Schaden zugefügt hat. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Die Bank hat von den Geschäften profitiert. Der zweite Antragsteller John Campos war stellvertretender Vorsitzender der SunFirst Bank in Utah, welche Zahlungsabwicklungen für PokerStars und Full Tilt Poker durchgeführt hat. Campos ist in sechs Punkten angeklagt und die Verteidigung argumentiert in nahezu identischer Weise. Weitere Informationen liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass speziell der Rechtssprechung UIGEA vs. Poker/Onlinepoker sehr großer Bedeutung zukommen wird.</p>
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		<title>South Point Casino in Las Vegas eröffnet Onlinepoker-Plattform</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 10:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jam4info</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das South Point Casino in Las Vegas veröffentlichte Anfang Oktober eine Pressemitteilung mit der Ankündigung der unmittelbar bevorstehenden  Eröffnung einer eigenen Onlinepokerplattform. Im Zuge von Black Friday und den damit verbundenen Ermittlungen des Department of Justice (kurz DOJ) gegen die Onlinepokerbetreiber Full Tilt Poker, PokerStars und Ultimate Bet kam diese Meldung ziemlich unerwartet. Was aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Das South Point Casino in Las Vegas veröffentlichte Anfang Oktober eine Pressemitteilung mit der Ankündigung der unmittelbar bevorstehenden  Eröffnung einer eigenen Onlinepokerplattform. Im Zuge von Black Friday und den damit verbundenen Ermittlungen des Department of Justice (kurz DOJ) gegen die Onlinepokerbetreiber Full Tilt Poker, PokerStars und Ultimate Bet kam diese Meldung ziemlich unerwartet. Was aber steckt überhaupt hinter dem South Point Casino und wo ist der Unterschied zwischen dem neuen Betreiber und den mittlerweile verbotenen Anbietern?</p>
<p style="text-align: justify">Das South Point Hotel, Casino &amp; Spa wurde Ende 2005 fertig gestellt und gehört somit zu den neueren Casinos entlang des Las Vegas Boulevard. Seinen Namen verdankt das Ressort seiner geographischen Lage. Momentan ist es das am südlichsten gelegene Ressort am so genannten Strip und zudem auch das einzige Casino welches unterhalb des McCarren International Airport liegt. Das Hotel selbst hat über 2.000 Zimmer und bietet Spielmöglichkeiten auf einer Fläche von über 7.000 qm. Bekannt wurde das South Point durch zahlreiche Poker TV-Shows. So wurde dort beispielsweise die dritte und vierte Staffel der weltweit sehr beliebten Poker-Show &#8220;High Stakes Poker&#8221;  gedreht.</p>
<p style="text-align: justify">Anders als bei High Stakes Poker oder bisherigen Onlinepokerplattformen kann der Interessent auf SouthPointPoker.com nicht um Echtgeld gegen andere Pokerspieler spielen. South Point wirbt zwar mit 100%iger Legalität und der Annahmen von Spielern aus den USA, jedoch ist dies nur möglich, da das Angebot momentan nach kostenlos ist. Die Gewinne können sich trotzdem durchaus sehen lassen. So werden jede Woche Preisgelder im Wert von 100.000 Dollar sowie ein 10.000 Dollar World Series of Poker Main Event Ticket ausgeschüttet. South Point ist somit das erste in Nevada lizenzierte konventionelle Casino mit einer gültigen Onlinepokerlizenz. Ähnlich wie bei PokerStars oder Party Poker installiert der Kunde eine Client Software auf seinem Rechner um so online gegen Spieler aus aller Welt anzutreten. Dieser Schritt kommt jedoch nicht nur aufgrund der neuesten Entwicklungen etwas überraschend. South Point ist derzeit das einzige konventionelle Casino in Las Vegas, welches dem Onlinepoker zumindest offiziell positiv gegenüber steht. Traditionell stehen MGM, Wynn und Co. ihren virtuellen Konkurrenten eher feindlich gegenüber.</p>
<p style="text-align: justify">Hintergrund für diesen ungewöhnlichen Kurswechsel dürfte die zukünftige Legalisierung von Onlinepoker in den USA sein. Derzeit steht es zwar noch in den Sternen wann und in welcher Form dies passieren wird, am ob zweifelt aber eigentlich niemand. So macht es also durchaus Sinn, sich schon jetzt einen gewissen Stamm an Spielern zu sichern um diese Spieler im Falle einer Legalisierung mittels verlockender Promotionen endgültig auf die eigene Seite zu locken. Es bleibt somit spannend abzuwarten, welcher der großen konventionellen Casinos den nächsten Schritt in diese Richtung wagt.</p>
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		<title>Was bedeutet eigentlich dieses UIGEA Gesetz?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 19:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jam4info</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor Black Friday haben wahrscheinlich nur die wenigsten nicht US-Spieler gewusst, was hinter dem Kürzel UIGEA Gesetz überhaupt steht. Und auch heute können viele Pokerspieler nur bedingt etwas mit dem so genannten Unlawful Internet Gambling Enforcement Act anfangen. Dieser Artikel soll euch somit ein solides Basiswissen über das mit Abstand einflussreichste Gesetz auf die Onlinepokerbranche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Vor Black Friday haben wahrscheinlich nur die wenigsten nicht US-Spieler gewusst, was hinter dem Kürzel UIGEA Gesetz überhaupt steht. Und auch heute können viele Pokerspieler nur bedingt etwas mit dem so genannten Unlawful Internet Gambling Enforcement Act anfangen. Dieser Artikel soll euch somit ein solides Basiswissen über das mit Abstand einflussreichste Gesetz auf die Onlinepokerbranche geben.</p>
<p style="text-align: justify">Das Gesetz wurde vor ziemlich genau fünf Jahren am 13. Oktober 2006 vom damaligen Präsidenten George W. Bush verabschiedet. Hintergrund war zum einen der enorm boomende Internet-Glücksspiel Markt zu diesem Zeitpunkt. Über die Jahre hinweg ist eine milliardenschwere Branche entstanden über deren Legalität und Rechtmäßigkeit in den USA auch heute noch große Unklarheit herrscht. Zum anderen ist der UIGEA dem SAFE Port Act angehängt und somit liegt zumindest die Vermutung nahe, dass damit auch potentielle Geldwäschemöglichkeiten für terroristische Vereinigungen unterbunden werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify">Dieses Gesetz stellt jedoch nicht das eigentliche Zocken im Internet unter Strafe. Vielmehr ist es amerikanischen Kreditinstituten verboten Geld zwischen den im Ausland sitzenden Anbietern von Onlinecasino-Seiten und seinen amerikanischen Kunden zu transferieren. Darunter fallen auch die zum damaligen Zeitpunk noch in den USA operierenden reinen Onlinegeldinstitute wie Moneybookers oder Neteller. Theoretisch war es US-Bürgern vor Black Friday also sehr wohl erlaubt im Internet zu pokern oder Sportwetten zu platzieren. Aufgrund der Gesetzeslage hätte aber kein Spieler die dafür benötigten Geldmittel auf seinem Onlinekonto zur Verfügung haben dürfen.</p>
<p style="text-align: justify">Leider hat dieses Gesetz seinen Sinn ziemlich deutlich verfehlt. Schwammige und fehlende Definitionen anstatt klarer Richtlinien lassen beispielsweise eine eindeutige Anwendung auf die Onlinepokerbranche bis heute nicht zu. So ist zwar in dem Gesetz mehrfach von &#8220;Online Gambling&#8221; die Rede und es werden Ausnahmen wie Fantasy Sport, Online Lotterien und Pferderennen namentlich genannt, jedoch kommt der Begriff Poker nicht ein einziges Mal vor. Ohnehin ist es bis zum heutigen Tag unklar, ob es sich beim Pokern um ein reines Glücksspiel oder um ein Geschicklichkeitsspiel mit Glückspieleinfluss handelt. Kritiker sind der Meinung, dass die fehlende Begrifflichkeit beabsichtigt ist um eben auch die zum damaligen Zeitpunkt boomende Onlinepokerbranche zu verbieten.</p>
<p style="text-align: justify">Nach jahrelangem Hin und Her wurde das Gesetz schließlich Mitte 2010 tatsächlich umgesetzt. Dennoch dauerte es noch fast ein weiteres Jahr bis Onlinepokeranbieter wie PokerStars, Full Tilt Poker und Ultimate Bet endgültig in den USA verboten wurden. Dies zeigt unter anderem auch wie geschickt diese Anbieter beim Verschleiern finanzieller Transaktionen mit amerikanischen Staatsbürgern bis zu diesem Zeitpunkt waren. Mit der temporären Verbannung von Onlinepoker in den USA ist nun die nächste Phase eingeläutet. Onlinepokergegner werden alles daran setzen, dass Onlinepoker in den USA auch weiterhin nicht möglich ist wohingegen die Befürworter dies sogar als großen Schritt in die richtige Richtung sehen. Ihrer Meinung nach ist es nur so möglich Onlinepoker staatlich zu regulieren um so anschließend von den enormen Umsätzen in dieser Branche steuerlich zu profitieren.</p>
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